Shar Pei - der chinesische Faltenhund

Shar Pei FCI Standard, eine Abhandlung von Eric T. Omura


- F.C.I. Logo entfernt -Herr Eric T. Omura, engagierter Züchter und Liebhaber des traditionellen chinesischen Shar Pei in Hong Kong, hat die folgende Abhandlung über die Unterschiede im alten und aktuellen FCI Shar Pei Standard geschrieben.



Einleitung

Die FCI übernahm den Vorschlag des Hong Kong Kennel Club (HKKC) als Standard Nr. 309 am 25. Januar 1994 (im folgenden als Standard Nr. 309/1994 bezeichnet). In diesem ursprünglichen Standard wurde eindeutig festgelegt, dass der Shar Pei seinen Ursfprung in China hat und unter der Schirmherrschaft Hong-Kong`s steht, gewöhnlich in der chinesischen Hundewelt1 als bonemouth Shar Pei bezeichnet.

Aus nicht nachzuvollziehenden Gründen und in der Entscheidung nicht nachvollziehbar, änderte die FCI den originalen Standard (Standard Nr.309/1994) am 9. August 1999 ab. Der geänderte wird im Folgenden als Standard Nr. 309/1999 bezeichnet. Dieser stimmt im Wesentlichen mit dem American Kennel Club Standard für Shar Pei überein. Dies ist der Standard für die meatmouth Shar Pei der westlichen Welt.

Es ist in Hong Kong allgemein bekannt, dass der Vorschlag, welcher dem FCI durch den Hong Kong Kennel Club präsentiert wurde, ein Konsens aus zahlreichen Sitzungen war, die durch den Shar Pei Club Hong Kong organisiert wurden. Die Mitglieder dieses Clubs umfassten schon in der Anfangszeit viele bekannte Züchter des traditionellen chinesischen Typus des Shar Pei in Hong Kong. Deshalb repräsentiert, aus vorgenanntem Grunde selbstersichtlich, der Standard Nr.309/1994 den traditionellen chinesischen Shar Pei am ehesten.

Erklärungen zum Standard

Bevor wir zu den Einzelheiten des FCI-Standards für Shar Pei kommen, sollten wir uns zunächst folgenden Fakten vor Augen führen:

1. Standard Nr. 309/1994 sagt klar aus, dass Hong Kong als Heimatland die Schirmherrschaft besitzt. Aus welchen Gründen änderte das FCI einseitig den Standard ohne einen Dialog mit dem HKKC anzustreben? Der HKKC als Initiator des Regelwerks strebte keine Revision des Standard Nr.309/1994 an!

2. Der Standard Nr.309/1999 beinhaltet, dass das FCI die Schirmherrschaft besitzt.
Das FCI ist eine internationale Organisation, kein Land. Kann das FCI die Stelle eines seiner Mitglieder einnehmen und als Stellvertreter für das Land, welches die eigentliche Schirmherrschaft besitzt, agieren? Zumal wenn das Mitglied eindeutig die Herkunftsregion (HKKC) repräsentiert und immer noch aktiv ist.

3. Der Standard Nr. 309/1999 behauptet, dass der „gültige originale Standard“ erstmals am 14. April 1999 publiziert wurde – aber wo und wann ist der eigentliche und original gültige Standard der Nr. 309/1994 dann verschwunden bzw. wurde aufgelöst? In diesem ist niedergelegt, dass der eigene „gültige originale Standard“ übereinstimmt mit dem Veröffentlichungsdatum der vom FCI übernommenen Ausgabe (25. Januar 1994). Ein offizielles Dokument wird schließlich nicht ohne jegliche Erklärung zurückgezogen bzw. verschwindet es nicht einfach.

4. Falls Standard Nr. 309/1999 als eigenständiger Standard gegenüber Standard Nr. 309/1994 gedacht war, warum wird ihm dann die Nr. 309 gegeben und er nicht unter einer eigenen Nummer abgelegt?

5. Falls Standard Nr.309/1999 als ein anderer Züchtungsstandard den bislang „falschen“ Standard ersetzt, was war der Grund für diesen Fehler? Wie kann ein Standard für Shar Pei unter dem geschichtlichen Hintergrund der Jahrhunderte langen Züchtung in China auf einer amerikanischen Linie basieren und nicht auf der Region seiner ursprünglichen Herkunft?

6. Standard Nr. 309/1994 wurde im Jahre 1994 aktenkundig, als Hong Kong noch unter britischer Herrschaft stand. Am 1. Juli 1997 erfolgte die Übergabe Hong Kongs an die Volksrepublik China und das Gebiet wurde eine chinesische Sonderverwaltungszone – der HKKC wurde damit zu einer berechtigten Institution des Herkunftslandes. Wie konnte damit zwei Jahre später der Standard Nr. 309/1999 veröffentlicht werden ohne den HKKC mit einzubeziehen?

7. Der HKKC erkundigte sich vor gut zwei Jahren (2006) in einem offiziellen Brief über diesen Umstand, in Kurzzusammenfassung: „Was passierte mit Standard Nr. 309/1994?“. Bis zum 02. Dezember 2007 erhielt der Vorsitzende des Hong Kong Kennel Club, Mr. Nelson Lam, von Seiten des FCI keine Antwort auf die Anfrage.

8. Das FCI wartet vermutlich darauf, dass die Volksrepublik China dem FCI beitritt, aber diese Schritt liegt noch in der Zukunft und sollte keinen negativen Einfluss auf das gegenwärtige Handeln haben. Für viele chinesische Züchtungen besteht kein geographischer Zusammenhang mit Hong Kong – für den Shar Pei allerdings liegt die Region genau im Zentrum seiner ursprünglichen geographischen Herkunft.

9. In der jüngst (22. Mai 2007) in Acapulco abgehaltenen Generalversammlung des FCI bestätigte dieses seinen Verbandsrichtlinien4. In Artikel 7, Punkt 4 der geltenden Verordnungen des FCI ist eindeutig festgehalten, dass „Neue Zuchtstandards auf dem Standard des Herkunftslandes oder dem Standard des Landes welches die Schirmherrschaft ausübt basieren sollen“. Das ist die aktuellste offizielle Bestätigung
des eigentlich schon lange bei der FCI geltenden Verbandsprinzips.


Glücklicherweise hat das FCI schon gute Vorkenntnisse mit solchen komplexen Sachverhalten, beispielsweise durch den Fall der Rasse „Akita“. So wird es in Zukunft außerhalb von Europa und Nordamerika weltweit zahlreiche andere Rassen geben, bei denen die gleichen Zwiespälte in der Klassifizierung bzw. Standardisierung der Rasse vorliegen. Bei Shar Pei ist der westliche meatmouth Shar Pei Typ nun einmal als gegeben hinzunehmen und zu berücksichtigen. Der FCI-Standard Nr. 309/1999 gibt diese Züchtungslinie sehr gut wieder. Falls das FCI das selbstauferlegte Prinzip des „Standard des Herkunftslandes oder dem Standard des Landes welches die Schirmherrschaft ausübt“ einhält, so muss notwendigerweise auch der chinesische Shar Pei, repräsentiert durch Standard Nr. 309/1994 in der vom HKKC verabschiedeten ursprünglichen Form, aufgenommen werden. In Anlehnung an den Akita-Fall als Referenz kann das FCI den Standard Nr. 309/1999 als Maß für den Amerikanischen Shar Pei aufführen während für den Chinesischen Shar Pei Standard Nr. 309/1994 maßgebend ist.


Vergleich zwischen den FCI-Standards von 1994 bzw. 1999 für Shar Peis `s


Um die Unterschiede zwischen den beiden Standards (Nr. 309/1994 bzw. Nr. 309/1999) hervorzuheben, ist unten eine Zusammenfassung in Tabellenform zum einfachen Vergleich abgebildet. Die Textbestandteile in roter Farbe dienen zur näheren Erläuterung und sind nicht in den Unterlagen für den jeweiligen Standard enthalten.

Merkmal FCI Nr.309/1994
(Chinese Shar Pei)
FCI Nr.309/1999
( American Shar Pei )
Ursprung
China (Dialack-Canton)

China (Dailack, Namhoi,
(U.S.A.)

China

(U.S.A.)

Schirmherrschaft Hong Kong
F.C.I. (U.S.A.)


Ausstellungs-
datum


25. Januar 1994 9. August 1999

gültiger
ursprünglicher
Standard

25. Januar 1994 14. April 1999

Verwendung

Jagd- und Wachhund Jagd- und Wachhund

Temperament

ruhig, trotzdem aktiv
und agil, unabhängig,
loyal und liebevoll zu
Menschen

aktiv und agil sind die
Schlüsselwörter für die

Verwendung als Jagd-
und Wachhund

ruhig, unabhängig,
loyal, liebevoll zu
seiner Familie






Größe

19 bis 23 Zoll
Schulterhöhe

48cm bis 58cm
Schulterhöhe

17,5 bis 20 Zoll
Schulterhöhe

44cm bis 51cm
Schulterhöhe
Gewicht
40 bis 65 lbs.

(18kg bis 29,5kg)



keine Angaben
Kopf
Der Schädel ist rund
und steil im Nacken,
aber flach und
breit an der Stirn. Die
chinesische Beschrei-
bung des Kopfes ist
"Wo Lo Tau", und be-
deutet das der Kopf
wie ein Flaschenkürbis
aussieht.

Sollte nicht zu groß
oder zu schwer im
Verhältnis zum Körper
sein.

Ziemlich groß im
Verhältnis zum Körper.













Zunge
Blau-schwarze Zunge
und Gaumen
werden bevorzugt, ge-
fleckte oder rosa
ist nur zulässig
bei Hunden in helleren
Farben.

Blau-schwarze Zunge
und Gaumen
werden bevorzugt,
rosa gefleckt ist
zulässig, rosa Zunge
und Gaumen sind
äußerst unerwünscht.
Rücken Sehr stark und gerade,
mit einem starken
Rückgrat.

Dieses wird für einen
aktiven und agilen
Hund, der in der
Landwirtschaft und
zur Jagd eingesetzt
wird, vorausgesetzt.




Die Schulter ist
gut schräg nach
hinten geneigt.

Das ist notwendig um
den größeren Kopf
besser ausballanciern
zu können.



Der Steiss ist flach
angesetzt.

Rute
Verschiedene Aus-
führungen der Rute
sind zusässig. Am häu-
figsten findet man den
Kringel (Locke) bzw. 
den Doppelkringel. Der
Kringel kann groß oder
klein sein. Die Rute soll
schön fest über der
Hüfte getragen werden.




Dick und rund an der

Wurzel, zum Ende zu
einem Punkt spitz zu-
laufend wird hier bevor-
zugt.


Dick und rund an der
Wurzel, zu einer Spitze
zulaufend. Kann hoch
oder gekringelt getra-
gen werden, kann in
engem oder offenem
Kringel über oder seit-
lich zur Rückenlinie
getragen werden. Die
Rute wird hoch ange-
setzt getragen, dies ist
ein charackteristisches
Merkmal der Rasse.

Diese Eigenschaft wird
häufig bei der Beurteil-
ung bei Shows miß-
achtet.


Falten
Beim erwachsenen
Hund sind nur Falten
auf der Stirn und auf
der Schulter erlaubt.





Falten auf der Stirn
müssen offensichtlich
vorhanden sein, dürfen
die Augen aber nicht
behindern. Die Falten
auf der Stirn sollen so
angeordnet sein, das 
sie dem chinesischen
Schriftzeichen für
Langlebigkeit ähneln.

Die lose Haut um die
Kehle sollte nicht über-
trieben sein. Übermäßige
Haut am Körper der
Erwachsenen Hunde ist
unerwünscht.

Geringfügig Hautfalten
auf dem Widerrist.


Hautfalten am Körper
sind beim erwachsenen
Hund unerwünscht.
Ausgenommen sind die
Schultern und der 
Schwanzansatz, da
sind moderate Falten
akzeptabel.

Falten auf Stirn und
Wangen die nach unten
zu einer Wamme fort-
laufen.







Die lose Haut am
Nacken sollte nicht
übermäßig sein.




Falten über Schädel
und Widerrist.

Fell
Kurz, hart, borstig und
so gerade wie möglich.
Nicht über 1 Zoll
(2,5cm) lang.





Horse-coat ist kürzer
als brush-coat, horse-
coat wird dem brush-
coat vorgezogen.

Keine Unterwolle, nie
getrimmt.


Kurz, hart, borstig,
das Fell steht gerade
vom Körper ab, aber an
den Gliedmaßen gener-
ell flacher anliegend.
Die Länge kann
zwischen 1 cm und
2,5 cm variieren.

Brush-coat wird dem
horse-coat gegenüber
bevorzugt.


Keine Unterwolle, nie
getrimmt.

Schnauze
Die Länge der Schnauze
entspricht in etwa der
Länge des Schädels.



Moderat in der Länge
verjüngt sich die
Schnauze von den
Augen zur Nase hin.

Von oben betrachtet
soll die Schnauze der
Form eines chin. Dach-
ziegels ähneln - auch
" Roof Tile Mouth " ge-
nannt.


Durch einen breiten

Kiefer kann die
Schnauze auch dem
Maul einer Kröte
ähneln - auch
" Toad Mouth " genannt.

Die Schnauze ist
ein Hauptmerkmal bei
der Unterscheidung des
chinesischen Shar Pei.
Die Oberseite ist gebo-
gen wie ein Dachziegel.
Die Nase ist oben nicht
gepolstert und hat
keinen Buckel.

Eine spitzere Schnauze
ist kein Fehler, sie wird
nur weniger bevorzugt
als eine breitere
Schnauze.


Die "nilpferdartige"
Schnauze verleiht dem
Shar Pei sein einzig-
artiges Aussehen.

Sie ist ein unterschei-
dendes Merkmal der
Rasse. Breit von der
Wurzel bis zur Nasen-
spitze, scheinbar ohne
sich zu verjüngen.
Lippen und Oberseite
der Schnauze sind gut
gepolstert. Ein Buckel
(Wassertank) nahe der
Nasenspitze ist zu-
lässig.


















Eine Spitze Schnauze
ist ein schwerer
Fehler.



Ohren
Klein und dick, beinahe
dreieckig in der Form
und an den Spitzen
etwas abgerundet.
Die Ohren sind geknickt
und die Spitzen zeigen
in Richtung der Augen.
Sie stehen am Kopf
weit auseinander,
liegen aber eng an.

Klein, aber NICHT sehr
klein. Klein im Verhältnis
zum Kopf. Die Dicke
wird nicht hervorge-
hoben.

Aufrecht stehende
Ohren sind möglich, aber
nicht erwünscht.

Kleine Ohren, sehr klein
und eher dick, beinahe
dreieckig in der Form,
etwas gerundet an den
Spitzen, hoch am
Schädel angesetzt, die
Spitzen zeigen Richtung
Augen. Sie stehn am
Kopf weit auseinander,
liegen aber eng an.







Stehende Ohren sind
höchst unerwünscht.

Augen
mittelgroß, mandel-
förmig, so dunkel wie
möglich, helle Augen
sind unerwünscht




dunkel, mandelförmig,
mit einem traurigen
Ausdruck, hellere
Augenfarbe ist bei
diluten Fellfarben
möglich

Füße
moderate Größe, kom-
pakt, gut gepolstert,
Zehen gut knöchern



An den Hinterläufen
können Afterklauen vor-
handen sein, sind im
Standard aber nicht
definiert. Zum besseren
Handling können diese
aber entfernt werden.


moderate Größe,
kompakt, nicht abge-
schrägt, die Hinter-
läufe sind frei von
Afterklauen









Voderkörper


Fesseln leicht schräg,
stark und flexibel.

Fesseln leicht schräg,
stark und flexibel.
Hinterkörper


stark, muskulös,
mäßig gewinkelt









stark, muskulös,
mäßig gewinkelt

Falten an Ober- und
Unterschenkel, den
Fesseln sowie eine Ver-
dickung der Haut am
Höcker des Fersenbein
ist unerwünscht.


Farbe


immer einfarbig,
schwarz, schwarz-blau,
schwarz mit einem
Hauch rostbraun, rot
und rehbraun, cream ist
möglich aber nicht er-
wünscht




Schattierungen um die
Schulter und den
Rückenstreifen in einem
etwas anderen Ton der
Fellfarbe sind möglich.
Diese farblichen
Nuancen sind ein Merk-
mal der Rasse.


außer weiß werden
alle einfarbigen Fell-
farben akzeptiert, der
Schwanz und die
Innenseiten können
eine Nuance heller als
die Fellfarbe sein, der
Rücken und die Ohren
können dafür etwas
dunkler sein.













Zusammenfassung

Der FCI-Standard Nr. 309/1999 umfasst grundsätzlich den in der westlichen Welt verbreiteten Standard des Shar Pei, der von Züchtern in China und Hong Kong als meatmouth Shar Pei bezeichnet wird. Am 12. Januar 1998 gab der AKC eine zweite Variante des Standards für Chinesische Shar Pei heraus und das FCI veröffentlichte Nr. 309/1999 ein Jahr später – dieser stimmt tatsächlich weitestgehend mit dem amerikanischen AKC-Standard überein.

Letztendlich ist festzustellen, dass der Shar Pei westlicher Prägung ( meatmouth Shar Pei ) von Züchtern rund um die Welt akzeptiert wird. Jeder Versuch des Ersetzens durch einen eigenen chinesisch traditionell geprägten Shar Pei Standard ist nicht praktikabel und ist auch nicht gerecht gegenüber der schon existierenden Zuchtlinie. Für das FCI ist der Fall Shar Pei an sich genau so zu behandeln wie damals die Diskussion um den Aktia. Um diese Problem zu lösen ist eine Option die Beibehaltung von Nr. 309/1999 als Standard für den Shar Pei westlicher Prägung und die Wiederbelebung von Nr. 309/1994 durch das FCI als Standard für den traditionellen und ursprünglichen Shar Pei chinesischer Prägung.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die markantesten Unterschiede zwischen dem traditionellen Typ ( bonemouth Shar Pei ) und dem westlichen Typ ( meatmouth Shar Pei ) in den Merkmalen Kopf, Fell und Schwanz liegen. Der Unterschied in den Eigenschaften zwischen den beiden Prägungen ist in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst.

Merkmal FCI Nr. 309/1994 FCI Nr. 309/1999
Kopf


Der Schädel ist rund
und steil im Nacken,
aber flach und
breit an der Stirn. Die
chinesische Beschrei-
bung des Kopfes ist
"Wo Lo Tau", und be-
deutet das der Kopf
wie ein Flaschenkürbis
aussieht.

Sollte nicht zu groß
oder zu schwer im
Verhältnis zum Körper
sein.

Ziemlich groß im
Verhältnis zum Körper.













Entsprechend Nr. 309/1999 zeichnet sich der meatmouth Shar Pei durch einen massigen Kopf aus, der im Verhältnis zum Körper eher als zu groß erscheint. Diese Beschreibung hat zur Züchtung von immer größeren und schwereren Köpfen geführt, die allerdings bei den Hunden zu Einbußen in Geschwindigkeit und Agilität führen.

Falls der Shar Pei, wie in den Standards erwähnt, ein „Jagd- und Wachhund“ ist, dann sticht der bonemouth Shar Pei im direkten Vergleich zum meatmouth Shar Pei eindeutig hervor. Vermutlich tauchen deshalb die Begriffe „Agilität“ und „Aktivität“ im Standard des Jahres 1999 nicht mehr auf (im Vergleich zum Originalstandard von 1994).


Verwendung

Jagd- und Wachhund Jagd- und Wachhund

Temperament

ruhig, trotzdem aktiv
und agil, unabhängig,
loyal und liebevoll zu
Menschen

aktiv und agil sind die
Schlüsselwörter für die
Verwendung als Jagd-
und Wachhund


ruhig, unabhängig,
loyal, liebevoll zu
seiner Familie








Der schwerere Kopf des meatmouth Shar Pei sorgt dafür, dass der Hund den Rücken durchdrückt, damit
er das Gewicht ausbalancieren kann.


Rücken


Sehr stark und gerade,
mit einem starken
Rückgrat.

Dieses wird für einen
aktiven und agilen
Hund, der in der
Landwirtschaft und
zur Jagd eingesetzt
wird, vorausgesetzt.





Die Schulter ist
gut schräg nach
hinten geneigt.

Das ist notwendig um
den größeren Kopf
besser ausballanciern
zu können.



Der Steiss ist flach
angesetzt.


Eine Schulterhöhe von 23 Zoll ist eine gute und vernünftige Größe für einen bäuerlichen „Jagd- und Wachhund“. Obwohl diese Schulterhöhe schon heute sehr ungewöhnlich ist, ergibt sich aus den Erinnerungen alter Bewohner aus China und Hong Kong die Erkenntnis, dass sie früher sogar noch größere Shar Pei gesehen haben als wir es heute für gewöhnlich tun. Und dabei ist durch das heute
zur Verfügung stehende Tierfutter und spezielle Übungen wesentlich einfacher größere Tiere zu züchten.

Es ist außerdem noch zu erwähnen, dass einige traditionelle Shar Pei Züchter in Hong Kong der Auffassung sind, 20 Zoll sei die optimale Größe. Dies sei eigentlich das statistische Mittel (die
richtige Größe), welche aber nicht in Bezug zu einem Maximum steht. Falls sich ein Züchter auf eine maximale Schulterhöhe von 20 Zoll entscheidet, wird in einem Wurf die Schulterhöhe im
Durchschnitt unter 20 Zoll liegen. Daher ist 23 Zoll ein vernünftiges maximales Maß in der
Züchtung, da der Durchschnitt der Würfe unter dieser Höhe liegt.


Größe

19 bis 23 Zoll
Schulterhöhe

48cm bis 58cm
Schulterhöhe


17,5 bis 20 Zoll
Schulterhöhe

44cm bis 51cm
Schulterhöhe


Das Maul ist das unverwechselbare Unterscheidungsmerkmal zwischen beiden Züchtungslinien. Der westliche Shar Pei Typ benötigt da ein „Hippopotamus“-Aussehen, der in einer Wölbung an der Nasenwurzel begründet ist. Der traditionelle Shar Pei Typ dagegen benötigt dagegen in diesem Bereich eine Form, die an einen Dachziegel erinnert (mit gewölbter und glatter Oberfläche). Any bulge or padding or protrusion on the surface, it can not function and would not be a roof tile.  Ein „Toad-mouth“ dagegen besitzt eine Wange, die an den Rücken einer Kröte erinnert, dagegen ist die Spitze der Schnauze glatt und gerade.



Schnauze

Die Länge der Schnauze
entspricht in etwa der
Länge des Schädels.


Moderat in der Länge
verjüngt sich die
Schnauze von den
Augen zur Nase hin.

Von oben betrachtet
soll die Schnauze der
Form eines chin. Dach-
ziegels ähneln - auch
" Roof Tile Mouth " ge-
nannt.


Durch einen breiten
Kiefer kann die
Schnauze auch dem
Maul einer Kröte
ähneln - auch
" Toad Mouth " genannt.

Die Schnauze ist
ein Hauptmerkmal bei
der Unterscheidung des
chinesischen Shar Pei.
Die Oberseite ist gebo-
gen wie ein Dachziegel.
Die Nase ist oben nicht
gepolstert und hat
keinen Buckel.

Eine spitzere Schnauze
ist kein Fehler, sie wird
nur weniger bevorzugt
als eine breitere
Schnauze.

Die "nilpferdartige"
Schnauze verleiht dem
Shar Pei sein einzig-
artiges Aussehen.

Sie ist ein unterschei-
dendes Merkmal der
Rasse. Breit von der
Wurzel bis zur Nasen-
spitze, scheinbar ohne
sich zu verjüngen.
Lippen und Oberseite
der Schnauze sind gut
gepolstert. Ein Buckel
(Wassertank) nahe der
Nasenspitze ist zu-
lässig.


















Eine Spitze Schnauze

ist ein schwerer
Fehler.



Das Fell ist ein weiteres deutliches Merkmal, mit dem man die beiden Züchtungslinien unterscheiden kann. Die Unterscheidung zwischen ihnen ist dadurch recht einfach und wird bei einer Bewertung der Hunde auch herangezogen. Generell wird das Fell in horsecoat oder brushcoat unterschieden, wobei manche Leute auch noch den bearcoat als weitere Variante ins Spiel bringen. Die drei Varianten unterscheiden sich dabei nur in der Länge des Fells – mit horsecoat als kürzestem und bearcoat als längstem. Bei letzterem ist die Länge des Fells größer als ein Zoll, weshalb er auch nicht bei Veranstaltungen gezeigt wird.



Fell

Kurz, hart, borstig und
so gerade wie möglich.
Nicht über 1 Zoll
(2,5cm) lang.





Horse-coat ist kürzer
als brush-coat, horse-
coat wird dem brush-
coat vorgezogen.

Keine Unterwolle, nie
getrimmt.


Kurz, hart, borstig,
das Fell steht gerade
vom Körper ab, aber an
den Gliedmaßen gener-
ell flacher anliegend.
Die Länge kann
zwischen 1 cm und
2,5 cm variieren.

Brush-coat wird dem
horse-coat gegenüber
bevorzugt.


Keine Unterwolle, nie
getrimmt.


Für den traditionellen Shar Pei muss das Fell kurz und drahtig sein. Deshalb sollten die Preisrichter den kürzeren horsecoat gegenüber den anderen Felllängen bevorzugen. Nr. 309/1994 besagt „die Länge des Fells sollte nicht länger als 2,5 cm sein“ und diese Vorgabe impliziert, dass umso besser ist, desto kürzer und kräftig das Fell ist. Im Laufe der Jahre gaben die Preisrichter in der westlichen Welt dem längeren brushcoat den Vorzug gegenüber dem horsecoat. Der horsecoat wurde darauf hin wie ein Muss ausgelegt, der Standard Nr. 309/1999 verlangt nämlich eine Haarlänge von „1,0 bis 2,5 cm“ - wobei man verstehen könnte, dass weniger als 1 cm ein Problem“ sei. Diese Beschreibung weicht völlig vom AKC-Standard für das Shar Pei Fell ab. Dieser sagt die Länge des Fells kann in einem Bereich von sehr kurz ( horsecoat ) bis hin zum brushcoat, bei dem die Länge des Fells an den Gliedmaßen aber nicht mehr als 2,5 cm betragen soll.

In den Vereinigten Staaten wird ohne weitere Erklärung dem brushcoat der Vorzug gegeben, obwohl dieser neben dem horsecoat als gleichberechtigt in den Züchtungsstandards aufgeführt wird. Nr. 309/1999 ging dabei mit dem Quasi-Ausschluss des horsecoat (Haarlänge unter 1 cm) sogar noch einen Schritt weiter. Letztendlich kann man sagen, dass die Auslegung des Standards durch das FCI im Vergleich zum AKC in einer wesentlich engeren Spanne durchgeführt wird.

Oftmals kann man das Fell des westlichen Shar Pei mit dem eines kurzhaarigen Chow Chow’s verwechseln. Wenn man sich beispielsweise einen westlichen bearcoat Shar Pei anschaut, ist es nur noch ein kurzer Weg bis zu einem richtigen Chow Chow. Dies ist allerdings nicht allzu verwunderlich, denn der Shar Pei entwickelte sich ebenso wie der Chow Chow aus den Tang Dog 5.

Züchter traditioneller Shar Pei legen besonderen Wert auf Mou Ngan, was soviel wie „Fell und Auge“ bedeutet. In Kantonesisch bedeutet „Mou“ Fell und „Ngan“ ist das Auge. Das ist wortwörtlich zu verstehen, da sich die Züchtung von selbst erklärt. Der Name Shar Pei bedeutet im geflügelten Sinn "Sandige Haut“ und diese in der Haptik an Sand erinnernde Oberfläche ist das Ergebnis eines sehr kurzen und aufrecht stehenden Fells. Das „Ngan“ bzw. die Augen geben dem Shar Pei sein unerschrockenes, wagemutiges und souveränes Auftreten.

Augen

mittelgroß, mandel-
förmig, so dunkel wie
möglich, helle Augen
sind unerwünscht




dunkel, mandelförmig,
mit einem traurigen
Ausdruck, hellere
Augenfarbe ist bei
diluten Fellfarben
möglich


Ohne ein angemessenes „Ngan“ oder aufgrund einer anders gestalteten Augenpartie kann ein Shar Pei zwar alle notwendigen Merkmale aufweisen, aber es fehlt ihm dann immer noch sein majestätisches Aussehen. Das mandelförmige Auge in Tabelle 6 meint dabei eher, dass das Auge eher an ein Dreieck erinnnert, was den Gesichtsausdruck grundlegend beeinflusst.

Der Schwanz der Hunde ist ein weiteres eindeutiges Kennzeichen, welches den traditionellen Shar
Pei
vom westlichen Typ unterscheidet. Gerade bei diesem Merkmal neigen die westlichen Preisrichter dazu, den Standard sehr großzügig auszulegen und teilweise auch ihre Augen davor zu verschließen, dass das Aussehen des Schwanzes von entscheidender Bedeutung ist. Die Schlagwörter dabei sind „Dick und rund an der Wurzel, sich zu einem genauen Punkt verjüngend“. Gerade dieses „…sich zu einem genauen Punkt verjüngend“ muss geradezu erzwungen werden, wenn es sich um einen prächtigen Shar Pei handeln soll. Ein „genauer Punkt“ meint, dass dieser wirklich nur punktförmig und scharf abgegrenzt ist – da kann keine andere Interpretation herangezogen werden.

Rute
Verschiedene Aus-
führungen der Rute
sind zusässig. Am häu-
figsten findet man den
Kringel (Locke) bzw.
den Doppelkringel. Der
Kringel kann groß oder
klein sein. Die Rute soll
schön fest über der
Hüfte getragen werden.




Dick und rund an der
Wurzel, zum Ende zu
einem Punkt spitz zu-
laufend wird hier bevor-
zugt.

Dick und rund an der
Wurzel, zu einer Spitze
zulaufend. Kann hoch
oder gekringelt getra-
gen werden, kann in
engem oder offenem
Kringel über oder seit-
lich zur Rückenlinie
getragen werden. Die
Rute wird hoch ange-
setzt getragen, dies ist
ein charackteristisches
Merkmal der Rasse.

Diese Eigenschaft wird
häufig bei der Beurteil-
ung bei Shows miß-
achtet.


Diese Fakten sind sogar in Nr. 309/1999 für den meatmouth Shar Pei genannt, aber sie sind nicht zwingend erforderlich. Die Züchter der traditionellen Shar Pei Linie in China und Hong Kong bedienen sich bei der Beschreibung der verschiedenen Schwanzformen in der Regel auf Gegenstände – beispielsweise Speer, Sichel, Haken oder Münze. Westliche Preisrichter würden ohne zu zögern einen Hund zum Sieger erklären, auch wenn bei diesem das Haar am Schwanz viel zu lang ist. Das „sich zu einem genauen Punkt verjüngend“ wird für den Shar Pei westlicher Ausprägung nicht konsequent aufrechterhalten. Es ist aber von äußerster Wichtigkeit, wenn der Vergleich zum traditionellen Shar Pei gezogen werden soll.

Zuletzt die Falten. Das Wort Faltenhund ist der Fluch für den Shar Pei seit dem Tag, an dem er weltweit bekannt wurde. Die Haut sollte lose mit dem Körper verbunden sein aber nicht runzelig und faltig am ganzen Körper. Die grundsätzliche Erscheinung sollte sein, dass sich die Haut an den Körper anschmiegt mit einer paar kleinen Falten an den Schultern und einigen dekorativen Falten auf der Stirn. Um es noch einmal deutlich zu sagen: Shar Pei hat ursprünglich nichts mit Falten zu tun – das Image eines faltigen Hundes ist hauptsächlich durch den westlichen Markt geprägt worden.

Falten
Beim erwachsenen
Hund sind nur Falten
auf der Stirn und auf
der Schulter erlaubt.





Falten auf der Stirn
müssen offensichtlich
vorhanden sein, dürfen
die Augen aber nicht
behindern. Die Falten
auf der Stirn sollen so
angeordnet sein, das
sie dem chinesischen
Schriftzeichen für
Langlebigkeit ähneln.

Die lose Haut um die
Kehle sollte nicht über-
trieben sein. Übermäßige
Haut am Körper der
Erwachsenen Hunde ist
unerwünscht.

Geringfügig Hautfalten
auf dem Widerrist.


Hautfalten am Körper
sind beim erwachsenen
Hund unerwünscht.
Ausgenommen sind die
Schultern und der
Schwanzansatz, da
sind moderate Falten
akzeptabel.

Falten auf Stirn und
Wangen die nach unten
zu einer Wamme fort-
laufen.







Die lose Haut am
Nacken sollte nicht
übermäßig sein.




Falten über Schädel
und Widerrist.


Anhang 1

Wichtige Beschreibungen und Ereignisse, die mit dem Shar Pei in Verbindung stehen

1959-1963 "Eagle Wing", ein traditioneller Shar Pei von Herrn Wai Kee Shun,
gewann fünf Jahre nacheinander den Preis "Best in AOV" bei der
Hong Kong Kennel Club Show.
  Shar Pei Eagle Wing

1968

Wenn man dem „AKC Dog Book“ Glauben schenkt, wurde der Shar Pei vor 1968 vom Hong Kong Kennel Club (HKKC) als eigene Rasse registriert. Anschließend erstellte die „Hong
Kong and Kowloon Kennel Association" (HKKKA) ein Hunderegister und nahm den Shar Pei auf.

1971

Im Jahre 1971 stand Wai Kee Shun einer Gruppe von Personen vor, welche auch aus Mitgliedern des HKKC bestand, und formte die Hong Kong and Kowloon Kennel Associations (HKKKA). Außerdem wurden im darauf folgenden Jahr viele Shar Pei in die Vereinigten Staaten verschickt und anschließend im Chinese Shar Pei Club of America (CSPCA) registriert, welcher auch die Stammbaum-Papiere ausstellte.

1973

Matgo Law, Down-Homes Kennel Hong Kong, veröffentlichte einen Appell an Hundeliebhaber in den Vereinigten Staaten „RETTET DEN CHINESISCHEN SHAR PEI

1974

Der Chinese Shar Pei Club of America (CSPCA) wird gegründet

15.07.1975

Der HKKC stoppte die Registrierung von Shar Peis, auch bekannt als Chinesischer Kampfhund, aufgrund von Unstimmigkeiten und Beanstandungen bei der Zucht. Bonemouth und meatmouth wurden miteinander gekreuzt und sorgten für Verwirrung bei der Frage, nach was die Hunde zu zertifizieren seien und nach was nicht. Daraufhin entschied sich der HKKC die Shar Pei solange aus den Hundeschauen heraus zu halten, bis dieser Zustand der Unsicherheit bereinigt ist.

06.12.1978

Der CSPCA wird in den Vereinigten Staaten (genauer: Bundesstaat Delaware) gegründet.

15.11.1984

Wai Kee Shun rief die Chinese Shar Pei Association ins Leben und schlug die Standards für den traditionellen Shar Pei vor, als er bemerkte, dass dieser sich immer weiter zum (vom traditionellen Typ abweichenden) meatmouth entwickelte.

16.07.1986

Wai Kee Shun veröffentlichte einen Artikel im Magazin „Polar Monthly“ mit der Aufforderung, dass doch bei zukünftigen Hundeschauen eine separate Bewertung für „traditionell“ und meatmouth stattfinden soll. Diese Anregung wurde in Hong Kong aber nicht aufgenommen, da die Züchter zu sehr damit beschäftigt waren, die vom amerikanischen Markt so heiß begehrten meatmouths zu züchten und zu exportieren.
Mai 1988 Der Shar Pei wurde vom AKC als Rasse in der Kategorie „Verschiedenartiges“ akzeptiert.

08.10.1991

Der Chinesische Shar Pei erhielt die volle Aufmerksamkeit des AKC. Dieser publizierte die erste Ausgabe der Vorgaben für den Chinesischen Shar Pei. In den Zuchtstandards ist vermerkt, dass „die Geschichte des Chinesischen Shar Pei ’s in der Neuzeit unvollständig ist“.

25.01.1994

Die FCI veröffentlichte den Standard Nr. 309 auf Grundlage der Empfehlungen des Hong Kong Kennel Clubs. Nelson Lam koordinierte dabei den Prozess der Gestaltung des Standards, was durch eine Vielzahl von Diskussionen und Meetings geschah.

08.10.1995

Der Shar Pei Club Hong Kong organisierte die zweite Shar Pei Sonderschau im Junction Park, Kowloon (Hong Kong).
 
Shar Pei Specialty Show

25./26. Mai 1996

Es findet die erste Shar Pei Sonderschau in Dali, Guangdong (VR China) statt. Erstmals wird in die Gruppen bonemouth und meatmouth unterschieden. Es wurden Anmeldungen für über 200 Shar Pei gezählt.

Foto unten:
Nelson Lam (links) bewertete in der bonemouth -Kategorie.
Matgo Law (rechts) bewertete in der meatmouth -Kategorie.
Eric Omura (Zweiter von links) half bei der Organisation der Veranstaltung in China.
 
Dali Shar Pei Specialty Show

12.01.1998

Der AKC gab die zweite Version des Standards für den Chinesischen Shar Pei frei. Dieser entspricht zwar im Wesentlichen dem von 1994, aber erlaubte für die Hunde ein zusätzliches Gewicht von 5 Pfund. Dadurch wurden etwas schwerere Hunde möglich, weiterhin wurde noch der Satz hinzugefügt: „Eine gleichmäßige, aufgestellte (irokesen-ähnliche) oder geschwungene Kopf-/Rückenlinie sollte beanstandet werden.“

09.08.1999

Die FCI veröffentlicht den Standard Nr. 309 ein weiteres Mal und stampft damit die originale Ausgabe von 1994 ein. Die neue Version ist eindeutig eine Wiedergabe der AKC-Standards von 1998.

21.01.2001

Der Shar Pei Club Hong Kong organisiert die dritte Shar Pei Sonderschau im Hong Kong Jockey Club.
 
Third Shar Pei Specialty Show Hong Kong Jokey Club
   
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