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Über blaue Shar-Pei

wichtige Information Der folgende Artikel stammt von Herrn Li Fook Wah aus Hongkong, dem Eigentümer des Dragongate Shar-Pei Kennel. Herr Li erklärt warum blaue Shar-Pei in China und Hongkong nicht geschätzt werden, obwohl sie in anderen Ländern als selten und besonders wertvoll gelten. Die Veröffentlichung dieses Beitrages aus Herrn Li’s Memoiren ist nur möglich, weil Herr Merz Ling, ebenfalls aus Hongkong, diese Erzählung von Herrn Li niedergeschrieben und ins englische übersetzt hat.

Im Ausland werden graue Shar-Pei oftmals “blau” genannt, während hellbraune Shar-Pei als tanfarben (choclat) bezeichnet werden. Beide Farben gelten wegen ihrer Seltenheit als besonderer Schatz. Wie auch immer, die erfahrenen Shar-Pei Züchter und Halter in China und Hong Kong nennen die graue Farbe beim Shar-Pei “Mönchskutte” und die hellbraune Farbe beim Shar-Pei als “Schnupftabak”, beide sind bei uns nicht sonderlich gerne gesehen.

Also warum mögen wir diese Shar-Pei nicht besonders? Weil Shar-Pei in diesen Farben für gewöhnlich feige sind und schlechte Characktereigenschaften haben, außerdem ist die Augenfarbe bei diesen Shar-Pei auch heller. Vor einigen Jahren habe ich Herrn Chiu Kee dazu befragt, während ich mit meiner Frau und ihm über Shar-Pei geplaudert habe, ich fragte Onkel Kee:“Welche Shar-Pei Farben magst Du am liebsten, und welche Farbe magst Du überhaupt nicht?”

Onkel Kee antwortete:“Am wenigsten gefällt mir die Mönchskutte (grau) und Schnupftabak (hellbraun), weil diese immer kleine Hühneraugen und eine zu helle und ebenso schwache Augenfarbe haben, so wie sandgelbes Muschelfleisch.”

Ich fragte: “Was ist unter gelb, schwarz und weiß Deine bevorzugte Fellfarbe?” Onkel Kee sagte: “Ich mag am meisten mattes gelb und goldenes gelb.” Ich fragte ihn: “Warum?”. Onkel Kee erklärte: “Die Augenfarbe bei mattgelben und goldgelben Shar-Pei ist immer lampwick grün, wie starker Tee oder kastanienbraun” (alles schmeichelhafte Augenfarben, denen ein guter Charackter und gute kämpferische Eigenschaften zugeschrieben werden).

Ich fragte weiter: “Warum ist weiß Deine letzte Wahl nach gelb und schwarz?”. Onkel Kee antwortete wieder: “Ah Wah (mein Spitzname), ich begann in den 1930er Jahren Shar-Pei zu halten, ich habe unzählige Hunde gesehen, aber bis jetzt habe ich noch keinen weißen Shar-Pei mit schwarzen Augen, schwarzer Zunge, schwarzer Nase, schwarzem Bart, und schwarzen Klauen gesehen, nur wenn ein weißer Shar Pei diese 5 schwarzen Merkmale hat, ist er etwas besonderes, anderfalls ist er nur ein gewöhnlicher.”

Herr Chiu Kee und Herr Tse Shing Wai sind zwei der erfahrensten Shar-Pei Halter und Züchter, die ich von Dai Lek (Dai Lek oder auch Dali ist die Stadt, wo der Shar-Pei seinen Ursprung haben soll) seit den 1970er Jahren kannte und die den größten Umfang an Wissen über den Shar-Pei erreicht haben, von allen Leuten die ich getroffen habe.

Li Fook Wah

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