Shar-Pei – über die Gesundheit

Das Thema Gesundheit bei der Rasse Shar-Pei ist nicht einfach zu besprechen, da hier Fakten und Emotionen aufeinander prallen und dabei oftmals die Sachlichkeit verloren geht. Schaut man sich in den einschlägigen Internet Foren um oder glaubt man den hartnäckigen Gerüchten über den allgemein schlechten Gesundheitszustand der Rasse, so bekommt man es leicht mit der Angst zu tun.

Häufig auftretende Probleme betreffen die Haut oder das Fell des Shar-Pei. Es ist natürlich leicht die Ursache des Problemes beim Züchter oder in der “überzüchteten” Rasse selbst zu suchen. Tatsache ist aber auch, das bei fast allen Rassen Haut- und Fell Probleme immer häufiger auftreten. Die Ursachen dafür können vielfältig sein, wenn sie aber mit einem Shar-Pei, der sich vermehrt kratzt oder sogar sich sogar schon blutig gekratzt hat, zum Tierarzt kommen, dann sind die ersten beiden Diagnosen Milbenbefall oder Demodex.

Tatsache ist aber auch, das die meißten dieser Probleme auf die Ernährung oder die Lebensumstände zurück zu führen sind. Eine medizinische Ursache ist natürlich auch nie auszuschließen, aber es wird in der Regel nicht nach der medizinischen Ursache gesucht, sondern es wird auf die ersten beiden Diagnosen losbehandelt. Die Erfolge bei diesen Behandlungen sind meißt nicht von Dauer, da die Tierärzte in der Regel nur die Symptome unterdrücken können, die primäre Erkrankung bleibt aber weiter unentdeckt und kommt nach Ende der Behandlung durch den Tierarzt wieder zum Vorschein. Schließlich bescheinigt der Tierarzt ihrem Shar-Pei, das er schwerer Allergiker ist und legt Ihnen das extrem teure hypoallergene Hundefutter seiner Wahl ans Herz.

Du bist was Du isst

Das trifft nicht nur auf uns Menschen zu, sondern natürlich auch auf unsere Shar-Pei. Viele Probleme lassen sich vermeiden, wenn man seinen Shar-Pei mit einer hochwertigen Vollnahrung ernährt. Es hat sich schon oft gezeigt, das sich ein niedriger Gehalt an Rohprotein günstig auf die Gesundheit beim Shar-Pei auswirken kann. Häufig konnten Probleme mit tränenden Augen oder regelmäßigen Ohrenentzündungen mit einem solchen Rohprotein armen Futter gelöst werden.

BARF

Die Umstellung auf Rohfütterung ( BARF ) hat sich bei unseren Hunden mehr als positiv ausgewirkt. Beide haben das Rohfutter sofort und mit wachsender Begeisterung angenommen. Anfangs waren wir skeptisch, da die artgerechte Ernährung von Hunden im Internet zum Teil zur hohen Wissenschaft erhoben wird. Sicherlich muß auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden, aber das ist nicht so schwer. Der größte Vorteil für uns ist, das man im Gegensatz zu fertigem Trocken- oder Dosenfutter Einfluß auf die Zusammensetzung nehmen kann. Außerdem kann man die Qualität der einzelnen Bestandteile des Futters aktiv mitbestimmen. Die Gefahr, das man seinem Hund Industrieabfälle verfüttert, ist damit gebannt. Ihr Shar-Pei wir es Ihnen mit mehr Vitalität und besserem Allgemeinbefinden danken.

Das Fleisch für die Fütterung unserer Hunde kaufen wir bei einem Futterfleischer bei uns in der Nähe. Wir kaufen grundsätzlich einen Rindermix aus Fleisch, Innereien und Pansen. Dazu füttern wir dann von dem was bei uns übrig bleibt. Kartoffeln, Reis und Nudeln sowie Obst und Gemüse. Wenn mal nicht gekocht wir oder nichts übrig bleibt, dann haben wir immer Haferflocken im Haus. Die meißten BARF Bücher empfehlen eine genaue Berechnung der Zusammensetzung und so weiter. Wir verlassen uns inzwischen mehr auf unseren Menschenverstand und unseren Hunden scheint das sehr gut zu bekommen.

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